Macolline, Antalaha

Right before entering the southernmost town of the SAVA region, Antalaha, there is a steep hill that once had been intensively used for agricultural means. More than ten years ago, Marie-Hélène Kam Hyo, a Malagasy pharmacist, and her german dentist husband Bernd Zschocke have bought those 10 ha of land. Both are passionate about conservation, and especially Marie-Hélène has a deep dedication for protecting the local biodiversity. So, they started a reforestation programme with tens of thousand trees and other mainly endemic plants.

Direkt vor den Toren der südlichsten Stadt der SAVA-Region Antalaha liegt ein steiler Hügel, der einst intensiv zur Landwirtschaft genutzt worden war. Vor mehr als zehn Jahren erwarben dann die madegassische Apothekerin Marie-Hélène Kam Hyo und ihr Ehemann Bernd Zschocke, ein deutscher Zahnarzt, diese zehn Hektar Land. Beide sind leidenschaftliche Naturliebhaber und -schützer, und besonders Marie-Hélène liegt der Erhalt der einheimischen Biodiversität sehr am Herzen. Also starteten sie ein Wiederaufforstungsprogramm, in dessen Zuge dort Zehntausende Bäume und andere einheimische und zumeist endemische Pflanzen wiederangesiedelt wurden.

Today, Macolline is a kind of botanical paradise, and the chameleons, insects and lemurs have also come back to the hill between the Indian ocean and the confluence of Ankavanana and Ankavia rivers since then. On that hill, Marie-Hélène even discovered a new plant species which is now named after her. The main purpose of Macolline is education for the children, especially those from the school founded by their own organisation Comité d’Aides aux Anciens Lépreux d’Antalaha (CALA) that takes care of former leprosy patients and their families. Well-trained guides like Ertice teach the children as well as curious tourists about the precious flora and fauna of the region to raise awareness of the biodiversity in SAVA.

Heute ist Macolline eine Art botanisches Paradies, und sogar die Chamäleons, Insekten und Lemuren sind auf den Hügel zwischen dem Indischen Ozean und dem Zusammenfluss von Ankavanana und Ankavia zurückgekehrt. Auf diesem Hügel hat Marie-Hélène eine bislang unbekannte Pflanze entdeckt, die nun nach ihr benannt ist. Der eigentliche Zweck von Macolline ist die Bildung, besonders die der Kinder aus der Schule ihrer eigenen Hilfsorganisation Comité d’Aides aux Anciens Lépreux d’Antalaha (CALA), die sich der Unterstützung von Lepra-Patienten und deren Angehörigen verschrieben hat. Hervorragend ausgebildete Guides wie Ertice geben dort den Kindern sowie neugierigen Touristen einen Einblick in die einzigartige Flora und Fauna der Region, um das Bewusstsein für die Biodiversität in SAVA zu schärfen.

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